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Gutes Essen mit guten Freunden

Ich bin sehr froh, dass ich heute noch mit vielen alten Freunden Kontakt habe und wir uns immer sehr gut verstehen. Nachdem Betty und ich aus meiner „alten Heimat“ Freising nach Vaterstetten zogen, habe ich meinen überwiegenden Freundeskreis dort gelassen. Auch wenn wir immer in Kontakt geblieben sind, hat die Distanz dennoch dazu geführt, dass die regelmäßigen Treffen ausblieben. Sie blieben nicht komplett aus, aber in der Regel blieb es bei unregelmäßigen Anrufen, Textnachrichten an den üblichen Feiertagen & Glückwünschen zum Geburtstag. Als dann das erste Kind das Licht der Welt erblickte, hat sich das noch weiter reduziert und der Kreis noch weiter eingeengt. Logisch, dass sich der Schwerpunkt dreht, wenn ein Kind ins Leben tritt. Von da an werden aber auch neue Kontakte gemacht. Eltern, die ihr Kind ebenfalls in der Krippe haben oder in der Nachbarschaft, mit gleichaltrigen Kindern und später dann Eltern, deren Kinder im selben Team wie das Kind spielen. Mittlerweile aber sind die Kids älter und wir haben wieder etwas mehr Zeit für uns und damit auch mehr Zeit für neue und alte Freunde.

Treffen im Dry Quarter

Der Dry January hat sich mittlerweile herumgesprochen und wird bereits von vielen Millionen Menschen weltweit angegangen. Ich habe das – bis Corona dazwischen kam – bereits einige Jahre genauso praktiziert, allerdings nicht nur im Januar, sondern immer bis Ende März. Bis zur Pandemie habe ich aber sowieso nur sehr wenig Alkohol getrunken, von daher hatte sich da für mich nicht viel geändert. Zuhause haben wir nur selten mehr als eine Flasche Wein. Das änderte sich mit der Corona-Pandemie, ab da und vor allem mit dem ersten Lockdown haben wir tatsächlich jeden Tag zwei oder drei Gläser Wein getrunken. Dazu kamen diverse Trink Challenges, um die man eigentlich nicht gekommen ist.

Dieses Jahr werde ich es wieder angehen und bis Ende März keinen Alkohol trinken, auch wenn ich mir für heute einen Cheat Day eingeräumt hatte.

Uigurisches Essen in München

An Weihnachten vereinbarten wir ein gemeinsames Treffen für heute Abend und verabredeten uns im Taklamakan am Isartorplatz. Das Taklamakan ist ein uigurisches Restaurant in München und nachdem ich noch nie dort war und vorher auch noch nicht uigurisch gegessen hatte, war ich sehr gespannt, was mich erwarten würde. Kurz gesagt, das Essen war fantastisch und die Portionen riesig, was ich nicht erwartet hätte. Wenn man in Bayern aufwächst, ist man durchaus große Portionen gewöhnt, aber was einem dort serviert wurde, war selbst für mich nicht zu schaffen. Im Grunde hätte die bestellte Vorspeise bereits gereicht, mich zu sättigen. Da Stefan und Agnes ebenfalls einen Gurkensalat als Vorspeise bestellt hatten, beschlossen wir einfach kurzerhand, die Vorspeisen auf uns vier, später sogar noch auf den fünften Nachzügler aufzuteilen. Ansonsten hätte ich von der Hauptspeise wohl kaum noch etwas heruntergebracht.

Wir hatten einen tollen Abend zu fünft und ich war am Schluss dann doch der Einzige, der den Abend ohne Alkohol beendete.

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