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Fortschritte

Meine Vorhaben für dieses Jahr habe ich nicht mehr alle so konsequent durchgehalten, wie das am Anfang des Jahres war. Vielleicht habe ich mir am Ende doch zu viel vorgenommen und konnte deshalb nicht alles komplett durchziehen.

Wenn Workouts zum Stress werden

Ich hatte mir ja vorgenommen, jeden zweiten Tag einen 20 Minuten Freeletics Workout einzulegen, was am Anfang auch noch ganz gut funktioniert hat. Irgendwann war es dann der dritte Tag, dann der vierte und so kam es, wie es kommen musste, der Workout fiel einfach aus. Schieben führt nicht zu mehr Disziplin und bei dem Tagesrhythmus wird es unmöglich, das wieder aufzuholen. Ich beschloss daher, mich nicht unter Druck zu setzen und Workouts einzulegen, wenn es passt. Ich werde mich jetzt erstmal darauf beschränken, meine 10.000 Schritte weiterhin durchzuziehen und das klappt auch immer noch sehr gut.

Spaziergänger-Mutation

Mittlerweile reichen die 10.000 Schritte auch nicht mehr, eigentlich ist das Ziel bereits bei mindestens 12.000 am Tag und bis auf wenige Ausnahmen klappt das noch immer erstaunlich gut. Betty und ich motivieren uns gegenseitig und es wurde zu einer kleinen Competition zwischen uns, wer am Ende des Tages mehr Schritte runter hat. Uns beiden tut dieser Auslauf und die damit verbundene frische Luft sehr gut. Ich fühle mich morgens deutlich fitter, komme besser aus dem Bett und bin schneller auf Leistung. Netter Nebeneffekt: Ich bin endlich unter 90 Kilo, was Monate des Intervallfastens nicht geschafft haben. Ein weiteres Zwischenziel auf dem Weg der purzelnden Pfunde wäre damit auch erreicht. Das Beitragsbild wurde auf einem der letzten abendlichen Spaziergänge gemacht. Mittlerweile geht der Ehrgeiz so weit, dass ich auch um 23:30 Uhr nochmal schnell raus husche, wenn noch Schritte fehlen sollten oder ich damit noch ein paar mehr machen kann, als Betty schon gemacht hat. 🙂

Nebeneffekt Gewichtsverlust

Nächstes Etappenziel wäre dann 85 Kilo, das wird aber noch eine Weile dauern. Dabei hilft es auch, mehr selber zu kochen, bzw. am Vortag mehr zu kochen und dann die Reste mit ins Büro zu nehmen. Gutes selber gekochtes Essen schlägt die meisten Restaurant-Gerichte, Metzgerware, belegte italienische Teigfladen und Drehspießfleisch in Brötchen tragen auch nicht zur Gewichtsreduktion bei. Wenn man im Büro ist, kommt man einfach zu selten dazu, gut zu essen und die Auswahl ist jetzt bei uns auch nicht die Größte. Selber kochen kommt im Büro aufgrund fehlender Zeit und mangels ausreichend Küchenutensilien auch nicht infrage.

Bleibt nur selber (vor)kochen und mitnehmen. Schmeckt gut, is(s)t gesund und außerdem spart man sich dabei auch noch einiges an Geld.

Das hat bis auf wenige Ausnahme bisher auch gut geklappt. Dazu beigetragen hat auch der Kochplan, den wir jede Woche im Vorfeld erstellen. So kann jeder etwas dazu beitragen und sich Gerichte wünschen, wir wissen genau, was wir kaufen müssen und man hat auch hier wieder etwas weniger Stress und spart sich Geld, weil man nicht unnötig Zeug kauft, was man dann am Ende nicht braucht oder gebraucht hätte.

Alles in allem, bin ich soweit zufrieden, mit dem, was ich erreicht habe und meine Workoutroutine kommt auch noch, wenn auch etwas später.

Das Ziel beim Gehen steht, 4.197.500 Schritte möchte ich dieses Jahr schaffen. Bis jetzt sieht das ganz gut aus, obwohl es die letzten Tage wirklich bitterkalt geworden ist.

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